Wie erkenne ich ein Burnout-Syndrom?

Das Burnout-Syndrom gehört zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und verursacht bei den Betroffenen und ihren Angehörigen viel Leid. Ist die Krankheit erst einmal stark ausgeprägt, sind die Patienten oft selbst zu kleineren Anstrengungen nicht mehr in der Lage und können ihren Beruf vorübergehend oder dauerhaft nicht mehr ausführen. Natürlich verursacht ein Burnout Symptome, bevor er zum vollen Ausbruch kommt. Auf diese Signale sollten Sie achten:

– Sie verspüren einen wachsenden Widerwillen, täglich zur Arbeit zu gehen.
– Sie schieben Aufgaben und Kontaktaufnahmen immer wieder heraus.
– Sie sind ungeduldig, reizbar und dünnhäutig.
– Es fällt Ihnen immer schwerer, anderen Menschen geduldig zuzuhören und auf sie einzugehen.
– Entscheidungen fallen Ihnen sehr schwer.
– Sie fühlen sich frustriert, hoffnungslos oder innerlich leer.
– Sie sind nicht mehr in der Lage, kreativ zu arbeiten. Ihre Fantasie und Flexibilität lassen nach.
– Sie fühlen sich dauerhaft überfordert.
– Ihre sexuelle Lust oder Potenz nimmt ab.
– Sie empfinden Kontakte mit anderen Menschen immer mehr als Belastung und ziehen sich zurück.
– Sie haben Flucht- oder Suizidgedanken.
– Ihre Konzentrationsfähigkeit lässt stark nach.
– Sie sind vergesslich.
– Sie können sich nur schwer zu Dingen motivieren, die Ihnen früher leicht gefallen sind.
– Sie haben Ein- oder Durchschlafstörungen oder schlechte Träume.
– Ihre Rücken-, Nacken- und Schultermuskulatur ist stark verspannt.
– Sie knirschen nachts mit den Zähnen oder kauen an Ihren Nägeln.
– Sie greifen verstärkt zu Aufputsch- oder Verdrängungsmitteln (zum Beispiel Kaffee, Alkohol, Medikamente, Drogen, Nikotin).
– Sie leiden häufig unter Erkältungen oder Magen-Darm-Beschwerden.
– Sie denken darüber nach, ob Sie unter einem Burnout-Syndrom leiden könnten.

Wenn Sie mehrere dieser Symptome an sich beobachten können, sollten Sie sich frühzeitig Hilfe suchen!

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