Das sind die Ursachen für Dellen & Co.

Die gute Nachricht zuerst: Cellulite ist keine Krankheit, sondern „nur“ ein kosmetisches Problem. Das bedeutet natürlich nicht, dass sie deshalb weniger belastend für die betroffenen Personen wäre. Die Hauptursache für Cellulite ist eine Störung des Gleichgewichts zwischen Fettaufbau und Fettabbau. Im Klartext bedeutet das, dass der Körper überflüssige Nährstoffe in den Fettzellen ablagert.

In der Regel sind es Frauen, die von Cellulite betroffen sind, da sie über einen höheren Körperfettanteil verfügen. Die Neigung zur Fettspeicherung – und damit auch die Intensität der Cellulite – ist jedoch bei jedem Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt und in vielen Fällen genetisch bedingt. Doch auch wer naturgemäß zu starker Cellulite neigt muss die Hoffnung nicht aufgeben. Selbst wenn die Dellen niemals ganz verschwinden, kann mit einer Ernährungsumstellung und der richtigen Hautpflege eine deutliche Verbesserung des Hautbildes erzielt werden.

Ein funktionierender Stoffwechsel hilft bei der Bekämpfung der Cellulite

Eine der Hauptursachen für eine übermäßige Fettspeicherung ist ein langsamer Stoffwechsel. Dieser kann jedoch mit entsprechenden Maßnahmen enorm angeregt werden. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang der Muskelaufbau. Je ausgeprägter die Muskulatur, desto schneller arbeitet der Verbrennungsmotor des Körpers. Regelmäßiges Krafttraining ist daher unerlässlich. Auch Ausdauersport kurbelt den Stoffwechsel an. Im Alltag bieten sich zudem Treppensteigen und der Umstieg vom Auto aufs Fahrrad an. Die dritte Säule für eine funktionierende Fettverbrennung ist eine ausgewogene Ernährung. Diese sollte in jedem Fall fettarm sowie protein- und nährstoffreich sein. Mehrere kleine Mahlzeiten am Tag halten den Stoffwechsel zusätzlich auf Trab.

Zupfmassagen und Wechselduschen können das Hautbild ebenfalls verbessern. Bei teuren Cellulite-Cremes ist dagegen Vorsicht geboten. Dermatologen sind der Meinung, dass deren Inhaltsstoffe nicht an das Bindegewebe und die vergrößerten Fettkammern gelangen können. Die Produkte wirken deshalb – wenn überhaupt – nur oberflächlich.

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